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Produkte - Stoma

1. "Woher kommt das Wort "Stoma"?"

Das Wort "Stoma" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Mund" oder Öffnung". Gemeint sind operativ geschaffene Körperöffnungen über die Ausscheidungen ausgeleitet werden. Vielfach bezeichnet man das Stoma auch als Anus praeter oder als künstlichen Darmausgang. Die Aufgabe eines Stomas besteht vor allem darin die durch eine Operation verlorengegangene Körperfunktion zu ersetzen. Beim Stoma wird zwischen den drei Hauptgruppen Colostoma, Ileostoa und Urostoma unterschieden.


2. "Was ist ein Colostoma?"

Die Colostomie (griech. Colon = Dickdarm und Stoma = Mund, Öffnung ) ist die häufigste Art der Stomaanlage. Darunter versteht man die Ausleitung des Dickdarms an die Hautoberfläche.


3. "Welche Stomaarten gibt es beim Colostoma?"

Je nach individueller Erkrankung werden vor allem zwei Varianten der künstlichen Ausleitung beim Dickdarm durchgeführt: die endständige Colostomie (auch Sigma-Colostomie genannt) und die doppelläufige Colostomie (Transversum-Colostomie).


4. "Die Versorgung nach der Operation"

Bereits im Operationssaal wird die erste Stomaversorgung angebracht. Bei diesem Beutelsystem steht die Zweckmäßigkeit im Vordergrund - sie ist nicht mit der späteren Versorgung zu vergleichen. Bessert sich der Allgemeinzustand des Betroffenen wird er Schritt für Schritt darauf vorbereitet die Versorgung des Stomas selbst zu übernehmen. Das kostet am Anfang mitunter einige Überwindung. Aber: die Rückkehr zu einem erfüllten Leben setzt voraus, durch die eigene Versorgung des Stomas eigenständig und unabhängig zu bleiben. Lassen Sie sich nicht entmutigen: "Aller Anfang ist schwer!"


5. "Die Entlassung aus dem Krankenhaus"

Dem Tag der Entlassung sehen viele Betroffene mit gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits wollen sie gern wieder in die eigenen vier Wände zurückkehren andererseits kommt mitunter Angst auf, den "sicheren Hafen" der Klinik zu verlassen. Meist beginnt für Betroffene nach der Entlassung eine schwere Zeit - aber schneller als sie denken werden die ungewohnten Handgriffe beim Versorgungswechsel zur Routine.

Nehmen Sie sich am Anfang viel Zeit, viel Ruhe - und haben Sie viel Geduld mit sich. Nicht nur Ihr Körper, sondern vor allem Ihre Seele braucht Zeit, um sich von dem Eingriff zu erholen.


6. "Die Auswahl der richtigen Versorgung"

Zum Glück gibt es heute viele Möglichkeiten Ihr Stoma ganz individuell zu versorgen. Andererseits kann das große Angebot auch verunsichern. Vielleicht überlegen Sie: "Welche Versorgung ist denn nun für mich die richtige?" oder "Verwende ich besser ein einteiliges oder zweiteiliges System?"

Diese Fragen lassen sich nicht mit einem Satz beantworten. Denn Stoma ist nicht gleich Stoma. Daher braucht jedes individuelle Stoma eine individuelle Versorgung. Obendrein hat jeder Betroffene seine persönlichen Bedürfnisse und Lebensgewohnheiten, die bei der Versorgungsauswahl berücksichtigt werden müssen.

Unser Tip: Im Zweifelsfall sollten Sie sich nicht scheuen, eine Stomatherapeutin / einen Stomatherapeuten oder eine Fachverkäufer der Firma Help um Rat zu fragen. Wie auch immer Sie sich entscheiden wichtig ist in jedem Fall, dass die Versorgung ein Höchstmaß an Sicherheit, Hautschutz und Anwenderfreundlichkeit erfüllt.

Sie müssen sich in ihrer Haut wohl füllen.